Archiv für die ‘Allgemein’ Kategorie

„End the age of coal“

11 Juli 2013

Am 29.06.2013 machten auch wir am weltweiten Anti-Kohle-Tag „End the age of coal“ mit!

Rettet die Bienen!

11 Juli 2013

Am 22.06.2013 gingen Darmstädter Greenpeacer los und protestierte gegen Insektenvernichtungsmitteln.
Mit gelber, abwaschbarer Sprühkreide wurden stilisierte tote Bienen und der Schriftzug „Pestizide töten Bienen“ aufgebracht.

Mehr als einfach nur Honigproduzenten: Bienen sind der Schlüssel für die weltweite Nahrungsmittelproduktion. Ein Drittel unserer Lebensmittel – darunter wichtige Gemüse, Früchte, Nüsse, und Gewürze – ist auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Dazu gehören neben der Biene unter anderem auch Hummeln, Käfer, Schmetterlinge und Fliegen. Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt. Allein in Europa hängen so mehr als 4.000 Gemüsesorten von Bienen ab. Aber in den letzten Jahren sterben mehr und mehr der fleißigen Helfer. Ganze Bienen-Völker kollabieren. Ein globales Problem: Nicht nur viele europäische Länder leiden unter einer ungewöhnlich hohen Sterberate ihrer Honigbienen, weltweit berichten Imkerinnen und Imker seit den späten 1990er-Jahren von einem plötzlichen und unerklärlichen Rückgang ihrer Bienenpopulationen.


Helf auch Du den Bienen und beteilige Dich an der Aktion mit einer Protestnachricht an Fr. Aigner!
Näheres dazu auf folgender Seite: Bienenschutz

Nächster Schnupperabend am 15. Mai

20 April 2013

Aufgrund des Maifeiertages, verschieben sich die Termine der Schnupperstunde und des Plenums. Statt am ersten Mittwoch (1. Mai 2013) wird die Schnupperstunde diesmal am dritten Mittwoch (15. Mai 2013) stattfinden.

Arktiskampagne

19 April 2013

Aktionstag der Greenpeace Jugend am 13. April 2013

Die jugendlichen der Gruppe haben heute, gleichzeitig mit 33 anderen JAGs in Deutschland, eine Aktion zum Schutz der Arktis gestartet. Dabei sind einige Unterschriften und Fotos zusammengekommen. Vielen Dank an alle, die sich gemeinsam mit unserem Eisbär für ein Schutzgebiet eingesetzt haben! ;)

Baumpaten gesucht

19 März 2013

Anlässlich des „Internationalen Tag des Waldes“ am 21.03. wurde der 16.03.2013 von Greenpeace für einen Aktionstag zum Thema Buchenwälder ausgewählt. Als Greenpeace-Gruppe Darmstadt waren wir dabei: An unserem Stand vor der Post am Luisenplatz haben wir die Passanten über die Notwendigkeit der Unterschutzstellung wertvoller Waldflächen und den Aufbau eines Buchenwald-Verbundsystems informiert. Des Weiteren haben wir Baum-Paten für alte Bäume im Spessart, die Greenpeace Anfang 2012 kartiert hat, gesucht. Bei dieser kostenlosen Patenschaft konnten sich die Paten ihren Baum auf einer Karte aussuchen. Als Dankeschön gab es eine Urkunde auf welcher der Name des Paten und die GPS-Koordinaten des Baumes eingetragen sind.

Leider kann Greenpeace den Erhalt der Bäume nicht garantieren. Aber die Patenschaften sollen die Unterstützung seitens der Bevölkerung zum Ausdruck bringen. Übrigens kann auch Online eine Patenschaft abgeschlossen werden: http://www.greenpeace.de/themen/waelder/urwaldschutzgebiete/artikel/baumpatenschaften/

Schafft VW diesen Herbst endlich den 3-Liter Golf?

21 August 2012

Volkswagen hat als Europas größter, vielleicht bald weltgrößter Autobauer eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz, der Volkswagen nicht gerecht wird. Zeit, endlich zu handeln. Greenpeace fordert Volkswagen seit dem Jahr 2011 mit einer Klimakampagne auf, seine Autos effizienter und klimafreundlicher zu machen. Die Chance, der Klimaverantwortung gerecht zu werden, bietet sich für VW mit der Einführung eines Massenmodells Golf VII im Herbst 2012. Daher präsentiert Greenpeace in seiner Veröffentlichung “Vier Schritte zum Drei-Liter-Golf” wie der neue VW Golf (Diesel und Benziner) bei einem Kraftstoffverbrauch von ca. 3,4 Liter Benzin (3 Liter Diesel) mit einem CO2- Ausstoß von nur 80 Gramm auskommen könnte. Und das allein durch den Einsatz konventioneller Technik – ohne Teilelektrifizierung und ohne Einbußen in Sachen Sicherheit, Komfort und Leistung.

Den kompletten Bericht können Sie hier nachlesen: Vier Schritte zum Drei-Liter-Golf

Offener Brief der Westwaldallianz an den Regierungspräsidenten

20 August 2012

Herrn Regierungspräsident
Johannes Baron
Luisenplatz 2
64283 Darmstadt

Darmstadt, den 7. August 2012

Wasserrecht für das Wasserwerk Eschollbrücken

Sehr geehrter Herr Regierungspräsident Baron,

aus der Presse mussten wir, die Darmstädter Allianz zur Rettung des Westwaldes, erfahren, dass Sie nach 15-jähriger Prüfungszeit ein neues Wasserrecht für das Wasserwerk Eschollbrücken genehmigt haben. In dem Bescheid erlauben Sie dem Wasserversorger HessenWasser, die Grundwasserentnahme von derzeit 12,5 auf 20 Millionen Kubikmeter jährlich zu erhöhen, das entspricht einer Steigerung um 60 Prozent.

Dieser Bescheid empört unsere Allianz, da er für den stark vorgeschädigten Wald im betroffenen Gebiet das endgültige Todesurteil bedeuten könnte. Wie hinlänglich bekannt, befindet sich der gesamte Wald im Hessischen Ried, darunter auch der Darmstädter Westwald, in einem besorg- niserregenden Zustand, der u. a. durch einen beständig niedrigen Grundwasserspiegel hervorgerufen wird. Durch die Genehmigung der zusätzlichen Wasserentnahme wird sein vollständiges Absterben in Kauf genommen, bzw. sogar forciert. Das verwundert besonders, da das Regierungspräsidium als Bündelungsbehörde auch die Belange des Umweltschutzes in seine Entscheidungen einbeziehen sollte. In diesem Zusammenhang möchten wir auf den Antrag der Stadt Darmstadt hinweisen, den Westwald als Bannwald auszuweisen, der Ihrer Behörde seit 2006 vorliegt und seither auf Umsetzung wartet.

Ebenso erscheint uns der Zeitpunkt der Genehmigung äußerst unglücklich, da für die nächsten Wochen wichtige Gespräche auf Landes- und kommunaler Ebene angekündigt sind, die sich mit dem Thema Wasser und Wald beschäftigen. So wird am 24. dieses Monats unter Federführung des hessischen Umweltministeriums erstmalig ein Runder Tisch stattfinden, der die Auswirkun- gen der Grundwasserabsenkung für Wälder im hessischen Ried thematisiert. Am selben Tag wird die Stadt Darmstadt in der Kirche der Waldkolonie ein Expertenhearing unter dem Titel „Ist der Darmstädter Westwald noch zu retten?“ durchführen, bei dem Wasser- und Forstexperten ihre jeweiligen Perspektiven darlegen. Für uns ist es unverständlich, dass Sie diese Diskussion nicht abgewartet haben und nun alle Beteiligten vor vollendete Tatsachen stellen.

Wir sehen in der Wassergenehmigung daher einen Alleingang, der Bemühungen des hessischen Umweltministeriums und der Stadt Darmstadt missachtet und sie konterkariert. Für unsere Allianz, die sich vor wenigen Monaten aus Sorge um den Bestand des Darmstädter Westwaldes gegründet hat, und aus Vertretern verschiedener Umweltverbände und Bürgerinitiativen besteht, ist dieses Verhalten nicht nachvollziehbar.

Im Übrigen haben wir erhebliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit des wasserrechtlichen Geneh- migungsverfahrens und bitten um Überlassung des Bescheides.
Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag der Allianz zur Rettung des Westwaldes

Dr. Arnulf Rosenstock                      Werner Krone

Neue Website zum Darmstädter Westwald

2 Juli 2012

Darmstadt,  Juni 2012 – Auf der neuen Internetseite www.westwald.de informiert die Westwald-Allianz über die prekäre Situation des Darmstädter Westwaldes. Hintergrundinformationen beschreiben den gegenwärtigen Zustand des Waldes knapp und übersichtlich. In der Rubrik „Aktuelles“ veröffentlicht die aus sechs Darmstädter Verbänden und Bürgerinitiativen bestehende Allianz Veranstaltungstermine und berichtet über aktuelle Ereignisse rund um den Westwald. Wer sich für die Rettung des Waldes engagieren möchte, wird hier ebenfalls fündig: Die Seite zeigt einfache Möglichkeiten, wie sich jeder Einzelne für den Westwald einsetzen kann. Das Waldgebiet zwischen Darmstadt, Griesheim und Weiterstadt ist durch einen niedrigen Grundwasserspiegel, die geplante Westranderschließung und Schädlingsbefall existenziell bedroht.

Künstlerisches Walderlebnis im Jagdhofkeller

2 Juli 2012

Presseerklärung vom 21. Juni 2012

Darmstadt, 20. Juni 2012 – Eine Allianz der besonderen Art hatte sich gebildet am 20. Juni 2012 im Jagdhofkeller in Bessungen: Künstler unterschiedlicher Couleur widmeten sich gemeinsam dem Thema Wald in Literatur und Musik. Mehr als 70 Gäste hatten sich eingefunden zu der Veranstaltung, mit der die Greenpeace-Gruppe Darmstadt auf die prekäre Situation des Darmstädter Westwaldes aufmerksam machte.

Auguste Kurs, „Nur eine Stunde im grünen Wald“, Heinrich Seidels „Wälder im Walde“ oder „Gesang der Wälder“ von Alfons Petzold: Andreas Konrad, Schauspieler der Darmstädter Theatergruppe Lakritz ließ die Gedanken der Dichter zu – wie es Moderator Dr. Arnulf Rosenstock von der Westwaldallianz ausdrückte: dem „Erlebnis Wald“ – bildhaft vor dem inneren Auge der Zuhörer entstehen. Rosenstock ergänzte mit Blick auf den Darmstädter Westwald: „Wussten Sie, dass auf einem toten Baum 20-mal mehr Lebewesen wohnen als auf einem Lebenden? Aber deswegen muss man doch nicht einen ganzen Wald zerstören.“ Damit sprach er vielen Zuhörern aus dem Herzen.

Arie und Blues für den Westwald vom Jazz-Live-Ensemble

Musikalisch sorgte das Jazz-Live-Ensemble bestehend aus Marion Olsowski, Bob Degen, Ina Burger und Udo Diegelmann für Schwung. Mit klangvollen, fließenden Melodien wie der eigens komponierten „Westwald-Arie“ und dem „Westwald-Blues“ berührten sie ihr Publikum im gut gefüllten Jagdhofkeller.

Darmstädter Westwald muss Bannwald werden

„Mit unserer Veranstaltung wollten wir den Darmstädtern das Thema Wald näher bringen und gleichzeitig auf die Situation des hiesigen Westwaldes aufmerksam machen“, so Daniela Herzog von der Greenpeace-Gruppe Darmstadt. Denn, so Herzog weiter, für den Westwald sei es fünf vor zwölf. Der von Menschenhand gesenkte Grundwasserspiegel, die geplante Westranderschließung und Schädlingsbefall setzten dem Wald schwer zu. „Daher fordern wir: Der ganze Westwald muss Bannwald werden“, appellierte Herzog an die Darmstädter Stadtverordnetenversammlung und Regierungspräsident Johannes Baron.

Nachbericht

4 Juni 2012

Infoveranstaltung zur Rettung des Westwaldes am 23. Mai 2012

Darmstädter Westwald als Schutzwald ausweisen

Darmstadt, 23. Mai 2012. Wege finden, um den Westwald zu retten: Das war das Ziel einer Informationsveranstaltung der Westwaldallianz am 23. Mai 2012 in der Paul-Gerhard-Kirche in Darmstadt. Rund 140 Gäste informierten sich über die Situation des Westwaldes und diskutierten anschließend kontrovers den Status Quo sowie Möglichkeiten zum Schutz des Waldes.

„Das Regierungspräsidium muss den Darmstädter Westwald endlich als Schutz- und Bannwald ausweisen“, forderte Referent Dr. Arnulf Rosenstock, stellvertretender Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Der Wald habe eine wichtige Schutzfunktion, die es zu erhalten oder wiederherzustellen gelte. Der Wald schütze vor Staub, Lärm, Wind, Erosion und er diene auch dem Natur- und Wasserschutz. Rosenstock beschrieb einen Teufelskreis, der im Westwald im Gange sei: Durch das niedrige Grundwasser geraten die Bäume unter Stress, Schädlinge haben leichtes Spiel. „Etwa 100 Maikäfer pro Quadratmeter am Werk – das hält auch der stärkste Wald nicht aus“, so Rosenstock. Der Schädlingsbefall lichtet den Wald weiter, Gräser verbreiten sich und entziehen den Bäumen das Wasser. Der Westwald versteppt immer mehr, zeichnete Rosenstock in düsteres Bild. Auch gegen die geplante Westranderschließung wandte er sich unter Verweis auf die Schutzfunktion des Darmstädter Westwaldes: Eine Straße verursacht, selbst wenn sie nur am Rand des Westwaldes entlangführt, zu weitreichenden Schäden bis zu 300 Meter in den Wald hinein, so Rosenstock. Doch er hatte auch Lösungen parat: „Wir müssen das Waldmilieu wieder herstellen um den Teufelskreis rückgängig zu machen. Wir müssen pflanzen, pflanzen, pflanzen“, rief Rosenstock den Teilnehmern der Veranstaltung zu. Zusätzlich verwies er auf technische Möglichkeiten: In Regionen mit zu hohem Wasserspiegel könne Wasser abgepumpt werden, dass dann in Regionen mit niedrigem Grundwasser versickert werde.

Westwaldallianz wendet sich gegen die Westranderschließung

„Die Westumgehung muss endlich aus dem Flächennutzungsplan herausgenommen werden“, forderte Werner Krone von der Bürgerinitiative ONO! Darmstadt Ohne NordOst„Umgehung“. In seinem Vortrag erläuterte er Hintergründe zu der geplanten Westumgehung. Krone zweifelte nicht nur am Sinn der Straße, da es die tatsächliche Verkehrssituation nicht erfordere, er zog auch die planerischen Grundlagen sowie die Verpflichtung der Stadt, die Westranderschließung zu bauen, in Zweifel. So verwies er auf einen städtebaulichen Vertrag der Stadt Darmstadt mit der Firma Sireo, aus dem keine konkrete Verpflichtung herauszulesen sei. Krone verwies auf Alternativen zu einer Straße durch den Westwald: „Eine Westumgehung haben wir schon längst – sie besteht aus Gleisen.“ Auch die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs sei sinnvoll. Er müsse aber ausgebaut werden – im Moment sei er unzureichend. Zudem verwies Krone darauf, dass die Westumgehung einen Teil des Waldes abschneide, auf dem ein Gewerbegebiet entstehen soll. Es gehe also nicht nur um Straßenbau, es gehe darum, dass der Wald den Bürgern Stück für Stück genommen werde. „Es lohnt sich, für den Wald zu kämpfen“, zeigte sich Krone zuversichtlich, dies zu verhindern.

Vielfältige Informationen rund um den Westwald

Ursula Muhn von der Bürgerinitiative zum Schutz des Westwaldes stellte in ihrem Vortrag heraus, was in den vergangenen Jahren bereits geschehen war, um den Westwald zu retten. Diashows mit Fotos von bereits durchgeführten Aktionen im Westwald, unterstützten sie auch visuell. Kinderbilder und diverse Informationsmaterialien vervollständigten das Informationsangebot der Westwaldallianz.

Über die Westwaldallianz

Die Westwaldallianz ist eine gemeinsame Initiative von sechs Darmstädter Gruppen: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, BUND, Nabu, Bürgerinitiative Erhalt des Westwaldes, ONO! und Greenpeace. Die Organisationen setzen sich gemeinsam für den Erhalt des Westwaldes ein.